Jedes Jahr gibt es den ‚Tag des Deutschen Bieres‘ am 23. April. Eingeführt wurde der besondere Tag zu Ehren des Bieres im Jahr 1994 von den deutschen Bierbrauern, sie feiern den Erlass des bayerischen Rheinheitsgebotes aus dem Jahr 1516. Vor 500 Jahren erließ Herzog Albrecht IV. eine Vorschrift zum Bierbrauen. Diese Vorschrift, das Reinheitsgebot, gilt heute als das älteste Lebensmittelgesetz der Welt: Zum brauen darf nur Wasser, Hopfen und Maz verwendet werden.

In Süddeutschland gibt es einige kleinere Brauerein, die seit einigen Jahren ein spezielles Bier zum 23. April brauen, sie nennen es das „Jahrgangsbier 23.04.“. Der Sud ist auf 6000 Liter pro Brauerei beschränkt und jede Flasche bekommt eine Seriennummer. Das Spezialbier ist dann ab Ende August zu kaufen.

Obwohl es ein ‚rundes‘ Jubiläum von 500 Jahren ist, ist vielen Brauerein nicht zum feriern zu Mute: Der Bierdurst der Deutschen scheint weniger zu werden. Wurden 1976 noch 151 Liter pro Bürger pro Jahr, waren es 2015 nur noch 106 Liter. Hinzu kommen immer mehr Craft beer Brauer, die sich einen treuen Kundenstamm aufbauen und anders brauen als die großen Brauerein.

 

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.